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Lesung aus dem Kapitel „Der King im Paradies“ Seite 132 & 133   … Das Wetter in Nevada unterschied sich kaum von dem in Arizona, was wiederum zur Folge hatte, dass sie der blaue Himmel und die klare Luft über dem Hoover Dam noch bis zum Canyon begleiteten. Wenige Minuten nachdem sie mit dem zweisitzigen Robinson R 22 abgehoben hatten, bot sich ihnen ein phantastischer Anblick. Der Damm nebst Stausee wirkten wie ein von Kindern erbautes Kunstwerk aus glitzerndem Zuckersand, obwohl, wie die zwei aus eigener sandburgbautechnischer Erfahrung wussten, der feine Zuckersand kaum geeignet war, um damit eine Sandburg geschweige denn ein Staubecken zu bauen. Wie dem auch sei, sah es so aus, und je höher Elvis das Fluggefährt flog, desto winziger wurde das architektonische Bauwerk. Nach 20 Minuten erreichten sie den Canyon, und auch wenn beide bereits einmal dort gewesen waren und sie wussten, wie es zu der geologischen Form des Canyons gekommen war, glauben konnten sie es nie. “ Für mich sieht das so aus, als ob hier mal irgendein Riese Langeweile gehabt hatte.“ Jonathan stutzte und antwortete: „Wenn das alles von Riesen hier hingestellt worden wäre, hätten sie sicher nicht die Zeit gefunden, sich zu langweilen. Ergo gab es keine Riesenlangeweile und so konnten es die Riesen nicht gewesen sein. Zumal sie nach meinen Informationen zu dieser Zeit alle Hände voll zu tun hatten, die Konstruktionspläne der Pyramiden in Ägypten zu zeichnen.“ „Das ist doch mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wie gut es ist mit einem Doktor … einem Gelehrten befreundet zu sein. Die Erklärung mit der Riesengeschichte hat mich echt überzeugt.“ Beide lachten, und Elvis zog den Steuerknüppel gekonnt herum, um den Rückflug anzutreten …
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